Neue Reisedrohne DJI Mavic Air

DJI Mavic AirWie man ja sicher schon in anderen Beiträgen gelesen hat sind wir als Familie gerne unterwegs. Das wir auch eine Reisedrohne dabei haben kann man in einem meiner Beiträge lesen kann. Die DJI Spark war schon Handlich, als dann nun aber die DJI Mavic Air auf http://www.onlinedrohne.kaufen/ vorgestellt wurde, landete die Spark sogleich in der eBucht und wir haben sie uns direkt bestellt. Als wir dann auch schon vor zwei Wochen im Taunus wandern waren musste ich feststellen das ich es absolut nicht bereue! Die Drohne ist noch einmal besser zu verpacken, lässt sich ebenfalls sehr gut steuern und erfüllt all meine Vorstellungen! So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr wie bei den ersten Flügen mit diesem Quadrocopter.

Faltbare Drohne DJI Mavic Air

Bis zum Rand vollgepackt mit den besten Funktionen und trotzdem nur 430 Gramm schwer. Zusammengefaltet passt sie in absolut jede Rucksacktasche und kann sofort mitgenommen werden. Auch die Fernbedienung ist nun leichter durch abnehmbare Steuerhebel zu verstauen. Wenn man dann die Drohne zusammenklappt kommt man auf die Maße von 170 mm x 90 mm x 55 mm. Einmal verstaut hat man den Quadrocopter innerhalb von 60 Sekunden aus der Tasche geholt, Ausleger ausgeklappt und die Fernsteuerung zusammengesetzt. Alles ohne dass man sich beeilen müsste.

Hier ein kurzer Vergleich der für mich wichtigsten Punkte

DJI SparkDJI Mavic Air
1080p Videoauflösung4K Videoauflösung
15-18 Minuten Flugzeit20-22 Minuten Flugzeit
300 Gramm430 Gramm
2 Achsen Gimbal3 Achsen Gimbal
Landegestell nur über DrittanbieterFest installiertes Landegestell
Steuerhebel fest verbautSteuerhebel abnehmbar
Starre AuslegerFaltbare Ausleger
Unhandlicher Gimbal SchutzBesserer Gimbal Schutz

Was den tausch der Drohne ebenfalls erleichterte war die Tatsache das ich kaum neues Zubehör kaufen musste. Durch die nun vorhandenen Landebeine waren diese schon direkt dabei und auch sonst gibt es nichts dass man verlieren kann, wie diese Propellerhalter und dergleichen.

Eingesetzte Kamera der DJI Mavic Air

Die Kamera und dessen Halterung hat man noch einmal schön überarbeitet. Seit wir unseren neuen Fernseher haben wollte ich schon eine kleine Weile ein 4K Video mit einem Quadrocopter machen und die DJI Mavic Air erlaubt mir dies nun mit 30 Bilder pro Sekunde. Absolut ausreichend für meine Belange ist dies allemal. Was aber hier noch einmal richtig deutlich wird ist der unterschied der eingesetzten Bildstabilisierung. Aus einem vorher 2 Achsen wurden nun 3 Achsen. Je mehr Achsen vorhanden sind, umso ruhiger kann das Bild aufgenommen werden. Was mir hier ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist, war die Tatsache das die Latenz, also die Zeit zwischen Bildauslösen und dem Tatsächlichen aufnehmen von der Kamera, verbessert wurde. Vorher ist mir immer wieder, gerade bei sich bewegenden Objekten aufgefallen das ich Ausgelöst habe und es eben einen Moment dauerte bis die Kamera das Bild aufgenommen hat.

Grandiose Hinderniserkennung und Unfallvermeidung der Mavic Air

Als ich meine erste Drohne gekauft habe, hatte ich zuvor viele Videos gesehen. Dabei blieben stets die im Gedächtnis hängen in denen Nutzer ihre Drohnen in eine Mauer geflogen haben, ihre Drohne in Bäume gerauscht sind oder sonstige Unfälle gebaut haben. Das kann mit den neuen DJI Drohnen kaum noch passieren, da selbst eine ‚alte‘ Phantom 3 in der neusten Version die ersten Sensoren bekommen hat. Bei der DJI Mavic Air sind es sogar gleich sieben verschiedene Sensoren die dafür sorgen das die Drohne stoppt ehe es zu einem Unfall kommt. Dabei werden zwei Sensoren in der Nase und zwei auf der Rückseite genutzt, sowie eine 3D Kamera samt Infrarotsensor im Boden, welche für ein sogenanntes Vision Positioning System eingesetzt werden, welche den Flug innerhalb von Räumen erleichtert. All diese Sensorik ist auch in den verschiedenen Flugmodi verfügbar, sowie der Rückkehrfunktion aktiviert. Dies sorgt gerade dann für eine erhöhte Sicherheit wenn die Drohne selbstständig einen vorgegebenen Pfad abfliegt. Auch im Falle einer leeren Batterie werden diese nicht abgeschaltet, sondern sorgen dafür dass bei einer Notladung die Drohne weiterhin versucht Hindernissen auszuweichen.

Unglaubliche Reichweite

Ich weiß das wir in Deutschland nun einige neue Regeln haben was den Drohnenflug anbelangt. So habe ich, seit ich die Spark habe, eine Versicherung abgeschlossen welche Wildfliegen, im Haus fliegen, automatisiertes fliegen und eigentlich alles was man mit einem hochwertigen Quadcopter machen möchte und darf, einschließt. Dennoch musste ich einmal ein wenig mit der Reichweite spielen, schließlich soll sie ja nun bei 4km liegen. 400 Meter war dann jedoch alles was ich getestet habe, gesehen habe ich die Drohne schon lange nicht mehr. Entweder sind meine Augen nicht die besten oder die Drohne ist einfach zu klein. Aufsteigen konnte ich bis 120 Meter, danach kam dann jedoch eine Warnung. Man muss es ja nicht übertreiben und die Gesetze sind da, dass man sie einhält. Ausreichend ist die Entfernung und Aufstiegshöhe aber allemal. Das beste jedoch war für mich im Grunde dass ich die gesamte Zeit über auf meinem Samsung Galaxy ein Glasklares Bild von der Drohne empfangen habe. Da ist also echt noch eine Menge Luft bis nach oben.

Fazit zur DJI Mavic Air

Der Umstieg von der Spark zur DJI Mavic Air war für mich absolut lohnend. Zwar wiegt sie 130 Gramm mehr als die Spark, aber dafür ist sowohl die Drohne kompakter als auch die Fernsteuerung leichter zu verstauen. Kein weiteres Zubehör nachkaufen außer einem weiteren Akkus und schon hat man eine Drohne die wirklich in jeden Urlaub mit kann. Ich finde sie ist eine absolut lohnenswerte Anschaffung die ich nur jedem ans Herzen legen kann der eine Drohne sucht mit der man unkompliziert und schöne Luftaufnahmen machen möchte.